NÄCHSTE MEDITATION 6. November 2016 16:30 in BERN und ZÜRICH
 
BUDDHA
BUDDHAS LEBEN
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 BUDDHAS LEBEN

       
       
       
       
       
       
       
       
       

Sämtliche Texte stammen aus dem Buch ‚The Lord Buddha’s History‘ written and published by the Dhammakaya Foundation.

UNSER BODHISATTA SETZTE SEIN LEBEN AUFS SPIEL, UM PERFEKTION ZU ÜBEN

Als unser Lord Buddha noch dem Streben nach Perfektion nachging als ein Bodhisatta, war es sein Wunsch, eines Tages Selbsterleuchtung zu erlangen wie ein Buddha, so dass er andere Lebewesen lehren konnte selbst erleuchtet zu werden. Aus diesem Grund übte er sich in Perfektion, indem er seinen materiellen Wohlstand weggab, wie auch seine Körperteile und sein Leben, über unzählige Leben für eine unvorstellbar lange Periode von 20 Asongkayas und 100‘000 Kappas, bis Seine Perfektionen vollständige Grösse erreicht hatten.

In der Existenz vor seiner letzen Wiedergeburt, wurde unser Bodhisatta im Himmelsreich von Tusita wiedergeboren als Herrscher König Santusit. Als die Zeit gekommen war, kam eine Heerschar von himmlischen Wesen und Brahma-Wesen zusammen um unseren grossen Bodhisatta zu bitten, im Menschenreich wiedergeboren zu werden.

 

ALS RESULTAT DER PERFEKTIONEN UNSERES BODHISATTAS, KONNTE ER DEN ORT UND KONDITIONEN SEINER WIEDERGEBURT AUSWÄHLEN

Unser grosser Bodhisatta erwägte die ‚fünf wichtigen Faktoren‘ welche beinhalten:

  1. Der Menschliche Kontinent
  2. Das Land
  3. Zeitpunkt der Geburt betreffend der Lebensspanne der Menschen:
    in einem Kappa, wenn die Menschen nicht viel weniger als 100 Jahre alt werden( in kurzlebigen Zeiten haben die Menschen zu viele Befleckungen), aber auch nicht älter als 10.000 (Alter und Tod sind schwer begreifbar)
  4. Das Geschlecht, Familie: Buddhas werden nur Kshatriyas oder Brahmanen, je nachdem welcher Stand jeweils das höhere Sozialprestige hat. Gotama: Kshatriya
  5. Die leibliche Mutter: sie muss weise und tugendhaft sein und ihre Lebensspanne muss so sein, dass sie sieben Tage nach der Geburt des Bodhisatta stirbt.

Als er sah, dass alle fünf Faktoren vorhanden waren, willigte er ein, im Menschenreich wiedergeboren zu werden. Er veranlasste, dass sein Vater König Suddhodana und seine Mutter Königin Sirimahamay  sein würden. An dem Tag, an dem unser Bodhisatta in Königin Sirimahamaya’s Mutterleib hinein ging träumte sie, dass ihr ein weisser Königselefant eine weisse Lotusblüte überreichte.

UNSER GROSSER BODHISATTA SASS IM HALB-LOTUSSITZ IM MUTTERLEIB

Als unser Bodhisatta empfangen wurde, verursachten seine Perfektionen die Landmassen zu beben und überall war grosse Helligkeit. Wie er im Halb-Lotussitz im Mutterleib sass, fühlte er sich nicht begrenzt; seiner Mutter verursachte er auch keinerlei Beschwerden. Seine Mutter fühlte sich weiterhin leicht und angenehm. Es war so als ob sie gar nicht schwanger wäre. Überdies, war ihr Sohn während der ganzen Zeit für sie sichtbar.

 

UNSER BODHISATTA BESASS DIE 32 MERKMALE DES PERFEKTEN MENSCHEN

Als der Geburtszeitpunkt nahte, kehrte Königin Sirimahamaya in die Stadt Devadaha zurück. Während der Reise, am 15. Tag des 6. zunehmenden Mondes, 80 Jahre vor dem Buddhistischen Zeitalter, an einem Ort namens Lumbini Grove, gebar Königin Sirimahamaya ihren Sohn stehend. Er kam mit den Füssen voran auf die Welt und konnte sogleich auf die Füsse stehen. Er besass die 32 Merkmale des perfekten Menschen. Als Resultat seiner Perfektionen konnte der kleine Bodhisatta sieben Babyschritte nehmen, sobald er geboren war.  Jeder seiner Schritte wurde durch eine Lotusblüte gepolstert, welche wie durch ein Wunder erschien. Der kleine Bodhisatta verkündigte danach folgende Worte der Erhabenheit:

„Ich bin ein grossartiges Wesen. Ich bin das hochentwickeltste und nobelste Wesen auf der Welt. Dies ist meine letzte Wiedergeburt. Es gibt keine weiteren Wiedergeburten mehr für mich“.

DIE GELEHRTEN BRAHMANEN SAGTEN DIE ZUKUNFT UNSERES BODHISATTAS VORAUS

Fünf Tage nach seiner Geburt wurde unserem Bodhisatta der Name ‚Siddhartha‘ gegeben, was „einer, dessen Wünsche erfüllt sind“ bedeutet. Sieben gelehrte Brahmanen prophezeiten, dass falls der kleine Prinz ein häusliches Leben führte, würde er ein Universeller Monarch werden, doch falls er ein religiöses Leben aufnahm, würde er als Lord Buddha Selbsterleuchtung erlangen. Nur der Brahmane Kondanna prophezeite, dass der kleine Prinz mit grösster Wahrscheinlichkeit das religiöse Leben aufnehmen und als Buddha Selbsterleuchtung erlangen würde.

 

KÖNIG SUDDHODANA WAR VOLLER ERFURCHT ALS ER DEM JUNGEN PRINZEN SEINE EHRERBIETUNG ERWIES

Als unser Bodhisatta 7 Jahre alt war, ging er zur Anpflanzungszeremonie mit seinem Vater König Suddhodana. Wie er auf seinen Vater wartete, setzte er sich in den Schatten des Pflaumenbaumes und begann zu meditieren. Durch die Energie seiner fokussierten Konzentration geschah ein Wunder: der Schatten des Baumes bewegte sich nicht mit der Nachmittagssonne, sondern blieb an derselben Stelle, um weiterhin Schatten für ihn zu spenden. Dieses Wunder erfüllte den König Suddhodana mit solch einer Ehrfurcht, dass er seinem Sohn seine Ehrerbietung erwies.

IM ALTER VON 7 JAHREN KONNTE UNSER BODHISATTA  ALLE 18 WISSENSFACHGEBIETE IN NUR 7 TAGEN ABSCHLIESSEN

Prinz Siddhartha war unvergleichlich brillant und hatte ein exzellentes Gedächtnis. Als er 7 Jahre alt war, konnte er alle 18 Wissensfachgebiete beenden (dies entspricht heute etwa 18 Hochschulabschlüssen) in der unglaublich kurzen Zeit von nur 7 Tagen. Mit anderen Worten, er hatte das gesamte Wissen seiner Lehrer in 7 Tagen ausgeschöpft.

 

PRINZ SIDDHARTAS LEBEN WAR ERFÜLLT VON SOLCH  LEICHTIGKEIT UND KOMFORT WIE IN EINEM HIMMLISCHEN LEBEN

Als Prinz Siddhartha 16 Jahre alt war, hatte König Suddhodana drei wunderschöne Schlösser gebaut, für jede der drei Jahreszeiten eines, um dem Prinzen himmlisches Glück zu bieten. Der König arrangierte ebenfalls die Hochzeit für den Prinzen mit Prinzessin Yasodhara, die Tochter des Königs von Devadaha. Sie besass unvergleichbare Schönheit, welche die fünf Charakteristiken wahrer weiblicher Schönheit mit einbezog. Der König wollte Prinz Siddhartha an das häusliche Leben binden, in der Hoffnung, dass er später den Thron annehmen würde.

AUCH WENN UNSER BODHISATTA ALLES WÜNSCHENSWERTE IN DER WELT HATTE, LIESS ER ALLES ZURÜCK UM DAS RELIGIÖSE LEBEN AUFZUNEHMEN

Eines Tages ging Prinz Siddhartha auf eine Reise ausserhalb des Palastes. Er sah eine alte Person, eine kranke Person und eine tote Person. Die Unbeständigkeit des Lebens machte ihn traurig. Als er dann einen Mönch sah fühlte er Fröhlichkeit und glaubte, dass nur das religiöse Leben ihn aus dem Prozess des Alterns, Krankheit und Tod herausführen könne. Deshalb wünschte er sich selber ein Mönch zu werden. Obwohl er alles Wünschenswerte in der Welt besass und bald seines Vaters Thron annehmen würde, fühlte er sich überhaupt nicht zu dem hingezogen.

 

PRINZ SIDDHARTA WURDE EIN MÖNCH,  UM ALLE LEBEWESEN VOM LEIDEN ZU BEFREIEN

Prinz Siddhartha war 29 Jahre alt als Prinzessin Yasodhara ihren Sohn Rahula gebar. So sehr er auch Liebe und Sorge für seinen Sohn fühlte, die Sehnsucht des Prinzen, allen Lebewesen zu helfen sich vom Leiden zu befreien, war grösser. Deshalb, in der Nacht der Geburt seines Sohnes, verliess der Prinz den Palast auf dem königlichen Pferd Kanthaka. Er wurde von seinem königlichen Pagen Channa begleitet. Er liess mehr als gerne seinen materiellen Wohlstand, den Thron, Privilegien und alle Arten weltlichen Glücks hinter sich um ein religiöses Leben aufzunehmen, weil dies seine Suche nach dem Weg zur Beendigung des Leidens förderte.

UNSER BODHISATTA GAB SEIN GELÜBDE, MÖNCH ZU WERDEN

Nachdem er am Ufer des Flusses Anoma angekommen war, schnitt sich unser Bodhisatta die Haare ab, bis diese nur noch eine Länge von zwei Querfingern hatten. Sein Haar legte sich sofort in gepflegten Locken im Uhrzeigersinn an seinen Kopf. Aufgrund seiner Perfektionen blieb sein Haar von da an in dieser Länge, bis er das vollkommene Nirwana erreicht haben würde. Unser Bodhisatta machte mit dem abgeschnittenen Haar einen wohldurchdachten Wunsch:

„Wenn ich selbsterleuchtet werden kann wie Buddha, dann soll mein abgeschnittenes Haarbündel in der Luft bleiben. Wenn dem nicht so ist, soll es zurück auf den Boden fallen".

Folglich warf er das Haarbündel hoch in die Luft. Zeitgleich empfing König Sakka vom Himmelsreich Tavatimsa das Haarbündel mit einer speziellen Urne und bewahrte diese im Inneren des Culamani Cetiya im Reich Tavatimsa auf. Später erhielt Prinz Siddhartha die Almosenschale und das safrangelbe Mönchsgewand von dem Brahmawesen Ghatikara.

 

PRINZ SIDDHARTHA ERSCHÖPFTE DAS WISSEN SEINER LEHRER

Später lernte und studierte unser Bodhisatta unter den Yogis Alara und Udaka. Schon bald erschöpfte er das ganze Wissen beider Lehrer und war immer noch unfähig, den Weg zu finden, welcher das Leiden beendete. Beide Yogis realisierten die ungewöhnlichen Talente unseres Bodhisattas und luden ihn ein, bei ihnen als Lehrer zu bleiben. Unser Bodhisatta entschied sich jedoch, seine Lehrer zu verlassen um selbst nach dem Weg, der vom Leiden erlöste, zu suchen.

UNSER BODHISATTA SUCHT NACH DEM WEG AUS DEM LEIDEN

Unser Bodhisatta hatte ein starkes Verlangen den Weg zu suchen, der aus dem Leiden führte. Deshalb begann er sich in Selbstkasteiung zu üben, zu jener Zeit eine verbreitete Praxis unter Asketen. Er presste seine Zähne zusammen und reduzierte seine Atmung stark. Er hungerte sich selbst aus bis er nur noch aus Haut und Knochen bestand. Doch war er immer noch weit entfernt, den Weg, der aus dem Leiden führen sollte, zu finden: also entschied er sich all diese Praktiken zu beenden und begann wieder zu essen. Sobald er wieder gesund war, nahm er stattdessen die Praxis der Meditation auf. Die fünf Asketen, welche unseren Bodhisatta während der Periode seiner Selbstkasteiung begleitet hatten, entschieden sich ihn zu verlassen, da sie glaubten, er würde niemals zur Selbsterleuchtung finden.

 

UNSER BODHISATTA PRAKTIZIERT MEDITATION

Am Tag, an dem unser Bodhisatta Selbsterleuchtung erlangte, offerierte ihm eine Frau namens Sujada ein ganz spezielles Reisgericht am Morgen. An jenem Abend erhielt unser Bodhisatta einen Haufen von frischem Gras von einem Mann namens Sotthiya und arrangierte diesen unter dem grossen Bodhi-Baum. Anschliessend gelobte er: „Mein Fleisch und Blut kann austrocknen und nur noch Haut, Sehnen und Knochen hinterlassen. Solange ich die Erleuchtung nicht erlange, werde ich diesen Platz nicht verlassen“.

Unser Bodhisatta setzte sich hin und begann die Meditation des Mittelweges zu praktizieren, eine Art welche nicht zu straff und nicht zu locker ist.

UNSER BODHISATTA ÜBERWALTIGTE MARA NOCH BEVOR ER ERLEUCHTUNG ERLANGTE

Als unser Bodhisatta in tiefer Meditation sass, mobilisierte Phya Mara seine Armee um das Erlangen der Erleuchtung unseres Bodhisattas zu verhindern. Das Mara-Wesen ritt den Elefanten Girimekhla, der 2,400 Kilometer gross war. Er kreierte 1000 Arme, wobei jede Hand eine andere Waffe trug. Diese Mara-Wesen besassen fratzenhafte Formen und näherten sich unserem Bodhisatta von allen vier Himmelsrichtungen. Unser Bodhisatta blieb jedoch unbeirrt und rief sich stattdessen all seine Perfektionen wieder ins Gedächtnis, welche er seit 20 Asongkayas und 100‘000 Kappas ausübte. Das verursachte den Rückzug der Armee Maras. Diese Begegnung zeigt, dass unser Bodhisatta Mara schon überwältigte,  bevor er Erleuchtung erlangt hatte.

 

UNSER BODHISATTA ERLANGTE SELBSTERLEUCHTUNG DURCH MEDITATION

Nachdem Maras Truppen sich zurückgezogen hatten praktizierte unser Bodhisatta Meditation, indem er sein Bewusstsein ganz still im Zentrum seines Körpers hielt. Diese Praxis brachte ihn endlich zur Entdeckung des „Mittelweges“. Indem er sein Bewusstsein kontinuierlich still hielt, erlangte unser Bodhisatta, im Morgengrauen am 15. Tag des 6. zunehmenden Mondes, Selbsterleuchtung als Lord Buddha. Er war 35 Jahre alt.

UNSER LORD BUDDHA HAT DAS ULTIMATIVE WISSEN ENTDECKT

Lord Buddha hatte als erstes Individuum das ultimative Wissen entdeckt, welches alle Lebewesen aus dem Leiden herausführen kann. Während seiner ersten Wache, die zusätzlich mit einer ‚Sehung’ einherging, erreichte unser Bodhisatta „Pubbenivasanusatinana“ oder die übernatürliche Fähigkeit, sich seiner früheren Existenzen wieder zu erinnern. Während seiner zweiten Wache erreichte unser Bodhisatta „Cutupapatanana“ oder die übernatürliche Fähigkeit, die Leben anderer Lebewesen abzurufen. Während seiner letzen Wache erreichte unser Bodhisatta „Asavakkhayanana“ oder die übernatürliche Fähigkeit, alle Unreinheiten von seinem Bewusstsein zu entfernen als Resultat, die Vier Edlen Wahrheiten durchschaut zu haben. Diese beinhalten das Leiden, die Ursachen des Leidens, das Beenden des Leidens und der Weg, welcher zum Beendigen des Leidens führt. An diesem Punkt war unser Bodhisatta selbsterleuchtet als der perfekte und unvergleichbare Lord Buddha.

 

LORD BUDDHA IST DER HÖCHSTE LEHRER

Unser Lord Buddha ist der höchste Lehrer. Sein grenzenloses Mitgefühl bewegte Ihn sensible Wesen zu lehren um das Leiden zu beenden und die dauerhafte Glückseligkeit des Nirwanas zu erreichen. Er hatte die ganze Wahrheit erkannt. Er konnte bei allen sensiblen Wesen ihre Natur, ihr Temperament, die Unreinheiten und ihre Intelligenz sehen. Er wählte eine bestimmte Dhamma-Lehre für jede Person, sodass diese den Dhamma mit Leichtigkeit erreichen konnte. Unser Lord Buddha wusste, dass die fünf Asketen, die ihn begleitet hatten, bereit für die Erleuchtung waren; darum ging er zum Deer Park um sie zu retten.

WER AUCH IMMER NACH DEN LEHREN BUDDHAS PRAKTIZIERT KANN DHAMMA ERREICHEN

Am 15. Tag des 8. zunehmenden Mondes gab unser Lord Buddha die erste Dhamma-Lehre, genannt das „Dhammacakkappavattana Sutta“. Der erste Asket Kondanna erreichte daraufhin das Dhamma-Auge; darum war er die erste Person die überprüfte, dass wer auch immer nach den Lehren Buddhas praktiziert, den Dhamma erreichen kann. An diesem Tag wurde Kondanna der erste buddhistische Mönch und gleichzeitig wurde der Dreifache Juwel(triple gem) ins Leben gerufen.

Wir nennen diesen Tag den Asalha Puja Day.

 

LORD BUDDHA GRÜNDETE DEN BUDDHISMUS, UM ALLE SENSIBLEN WESEN AUS DEM LEIDEN ZU FÜHREN

Eines Tages versammelte Lord Buddha eine bestimmte Anzahl von gelehrten Schülern. Er sagte ihnen, sie sollten sich ausbreiten und den Buddhismus bekannt machen. Er sprach: „Geht alle an die unterschiedlichsten Plätze und Orte, um der Welt zu helfen und ihr zu nutzen und um himmlischen und menschlichen Wesen Freude zu bringen. Es existieren tatsächlich sensible Wesen, die eine tiefere Anzahl Unreinheiten besitzen. Es gibt Wesen, die den Dhamma erreichen können. Seht, Mönche, ich selbst gehe in die Ortschaft von Uruvela, um zu predigen“.

Die Lehren Buddhas haben einer Heerschar von Menschen, Himmlischen und Brahma-Wesen ermöglicht, den Weg und die Früchte des Nirwana zu erreichen.

DER VELUVANA-TEMPEL: DER ERSTE BUDDHISTISCHE TEMPEL

Einige Zeit später ging unser Lord Buddha in die Stadt Rajagarn, um den König Bimbisara und sein Reich zu retten. Bei diesem Anlass erreichten über 100‘000 Leute den Dhamma. König Bimbisara erreichte die Stufe des Sotapanna und gelobte ein Laienanhänger zu sein. Er liess den ersten Buddhistischen Tempel für Lord Buddha bauen. Man nannte ihn den Veluvana-Tempel. Von diesem Tempel aus wurde der Buddhismus weit und breit propagiert. Eine Heerschar von menschlichen und himmlischen Wesen erreichte selber das Nirwana und zeugte davon, dass das erleuchtete Wissen Lord Buddhas wahr ist, nobel und erreichbar.

 

LORD BUDDHA KANN ALLE WESEN UNTERRICHTEN

Lord Buddha lehrte den Dhamma Menschen von allen sozialen Schichten, von Bürgern, Königen zu Himmlischen und Brahma-Wesen. Er vollbrachte fünf Aktivitäten täglich wie folgt: Am Morgen ging er auf Almosenrunde, am Abend gab Er den Massen eine Dhamma-Lehre, in der Nacht gab er seinen Schülern Ratschläge und um Mitternacht löste Er Probleme von himmlischen Wesen. Im Morgengrauen inspizierte Er alle Wesen, um zu sehen, wem Er an diesem Tag helfen konnte. Mit Liebender Güte lehrte Lord Buddha jeden und gab frei von seinem Wissen weiter. Eine grosse Anzahl von Leuten erreichte den Dhamma und ordinierte als Mönche und Nonnen; der Buddhismus florierte.

DER OVADAPATIMOKKHA - DAS HERZ DES BUDDHISMUS

Am 15.Tag des 3. zunehmenden Mondes, ein Jahr nachdem Er Buddha geworden war, kehrten 1250 Seiner Jünger zurück zum Veluvana Tempel. Die Jünger waren alle an unterschiedlichen Orten unterwegs, um den Buddhismus zu verbreiten und kamen an diesem Tag ohne Abmachung zusammen. An diesem Tag lehrte Lord Buddha den Ovadapatimokkha. Die Lehrrede enthält die Dhamma- Prinzipien, die als das Herz des Buddhismus angesehen werden. Sie lehrt von schlechten Taten abzusehen, gute Taten zu vollbringen und das Bewusstsein klar und rein zu halten. Dieser wichtige Tag im Buddhismus ist bekannt als „Magha Puja Day“.

 

LORD BUDDHA RETTET SEINE ELTERN

Lord Buddha ist unser Vorbild in Dankbarkeit. Lord Buddha gab seinem Vater eine Dhamma-Lektüre und befähigte ihn, die Stufe des Arahant zu erreichen. Auch verbrachte Er seine Regenzeit im Reich Tavatimsa, um Seine Mutter zu retten und sie zu befähigen, die Stufe des Sotapanna zu erreichen. Lord Buddha zeigte Seinen Eltern Seine Dankbarkeit, indem Er ihnen Ariya-Reichtum gab: Er ermöglichte Seinem Vater seinen Kreis der Wiedergeburt zu beenden und Seiner Mutter nicht mehr als sieben Wiedergeburten zu haben, bevor sie die Stufe des Arahant erreichen würde.

LORD BUDDHA LÄSST DIE DREI SPHÄREN DER EXISTENZ SICHTBAR WERDEN

Am Tag, an dem die Regenzeit endete, stieg Lord Buddha vom Reich Tavatimsa herab und machte mit den übernatürlichen Fähigkeiten eines Buddhas die drei Sphären der Existenz sichtbar, um den Himmelswesen, Menschen, Höllenwesen, Tieren, Petas und Asurakayas zu erlauben, einander zu sehen. Die Massen sahen den Lord Buddha die Treppen aus Diamant hinuntersteigen, die Himmelswesen Treppen aus Gold und die Brahmawesen Treppen aus Silber, die Lord Buddha zurück auf die Erde begleiteten. Eine grosse Zahl von sensiblen Wesen, welche dieses Wunder miterlebten, wünschte sich in der Zukunft ein Buddha zu werden. Später gab Lord Buddha eine Dhamma-Lehre, welche 300 Millionen Menschen und Himmelswesen ermöglichte, den Triple Gem zu erreichen.

 

LORD BUDDHA RETTET EINEN YAKKHA

Zu einer Begebenheit ging Lord Buddha, um den Yakkha Alavaka zu retten. Er blieb vor dem himmlischen Schloss des Yakkhas stehen. Dies ärgerte den Yakkha so sehr, dass er auf verschiedene Weise versuchte, dem Lord Buddha körperlich zu schaden. Er versuchte z.B. verschiedene Arten von Waffen auf den Lord Buddha regnen zu lassen, doch alle Waffen verwandelten sich stattdessen in ein Fusstuch für den Lord Buddha. Später stellte der Yakkha Lord Buddha einige Fragen und drohte damit, Lord Buddhas Herz herauszureissen, wenn Er seine Fragen nicht beantworten könne. Lord Buddha beantwortete alle Fragen so brillant, dass der Yakkha mit Vertrauen erfüllt war und die Stufe des Sotapanna erreichte. Als Resultat wandelte sich der Yakkha von einem bösartigen in einen freundlichen Yakkha.

LORD BUDDHA RETTET DEN MÖRDER ANGULIMALA

Am Tag, an dem der berüchtigte Mörder Angulimala, der etliche Menschen getötet hatte um aus ihren Zeigfingern eine Halskette zu machen, seiner Mutter nachjagte um sie zu töten, erschien unser Lord Buddha zwischen ihnen. Dies veranlasste Angulimala stattdessen Lord Buddha nachzujagen. Lord Buddha liess Angulimala für viele Kilometer Ihm nachjagen, bis Angulimala erschöpft war. Angulimala wunderte sich, dass jemand wie er selbst, der schneller als ein Pferd oder Elefant laufen konnte, mit einem Mönch, der in normalem Schritttempo zu laufen schien, nicht Schritt halten konnte. Schliesslich schrie er: „ Stopp, Mönch! Stopp, Mönch!“ Lord Buddha antwortete: „Ich habe bereits gestoppt, doch du hast noch nicht.“ Daraufhin gab Er Angulimala eine Dhamma-Lehre. Angulimala liess sein Schwert fallen und bat darum, ordiniert zu werden. Später erreichte Angulimala die Stufe des Arahants.

 

LORD BUDDHA GEHT IN DAS REICH DER BRAHMAS, UM EIN BRAHMA-WESEN ZU RETTEN

Unser Lord Buddha ging in das Reich der Brahmas um das Brahma-Wesen Baka zu retten, der glaubte, er selbst wäre mächtigerals der Lord Buddha. Er forderte Lord Buddha heraus indem er sagte:“ Ich werde mich selbst verschwinden lassen und fordere dich heraus, mich zu finden“. Wohin Baka auch immer verschwand, Lord Buddha konnte ihn ganz leicht finden. Später verschwand Lord Buddha selber, doch Baka konnte Ihn nicht finden, sondern hörte nur Seine Stimme. Lord Buddha gab Baka daraufhin eine Dhamma-Lehre über die früheren Leben Bakas. Baka erhielt die Rechte Anschauung und nahm den Triple Gem als Zuflucht.

BUDDHISMUS IST DIE RELIGION DER WEISHEIT

Die Lehren Lord Buddhas ermöglichen Menschen ihr Leben in ein nobles Leben zu ändern. Seine Lehren sind unvergleichbar, sie helfen uns, die Wahrheit des Lebens auf eine sehr einfache Weise zu verstehen. Was Lord Buddha vor 2500 Jahren lehrte, ist immer noch gültig, zeitgemäss und anwendbar. So gab Er uns Einzelheiten darüber, wie ein neues menschliches Leben im Mutterleib entsteht von dem Moment an der Empfängnis, noch vor der Erfindung der Ultraschalltechnologie. Wenn wir die Lehren Buddhas praktizieren, können wir ebenfalls weise und wissensreich werden.

 

BUDDHISMUS IST EINE RELIGION DES FRIEDENS

Buddhismus ist eine Religion des Friedens. Buddhismus wurde immer auf eine friedvolle Art propagiert und keiner wurde je gezwungen dem Buddhismus zu folgen. Menschen werden ermutigt, die Lehren zu durchdenken und selbst auf ihre Wahrheit zu überprüfen indem sie praktiziert werden. Deshalb neigen Buddhisten dazu friedliebend zu sein, verständig und gewaltablehnend. In den über 2,500 Jahren hat der Buddhismus keinen Glaubenskrieg mit anderen Religionen verursacht. Dies zeigt auf, dass wenn alle Menschen die Lehren Buddhas praktizieren würden, Weltfrieden erreichbar sein wird.

BUDDHISMUS IST DIE RELIGION DER BEENDIGUNG DES LEIDENS

Eine herausragende Besonderheit des Buddhismus sind die Lehren, welche uns helfen, Unreinheiten des Bewusstseins zu beseitigen. Diese sind die Wurzeln des Leidens. Durch das Geben, Halten der ethischen Prinzipien und Üben der Meditation ist uns dies möglich. Auf diese Weise, wenn unser Punya und Perfektionen im vollsten Umfang akkumuliert sind, sind wir fähig, die Stufe des Arahants zu erreichen. Mit der vollständigen und permanenten Beseitigung der Unreinheiten werden wir kein Leiden und keine Wiedergeburt mehr erfahren müssen.

 

LORD BUDDHA SAGTE SEIN ABLEBEN VORAUS

Unser Lord Buddha hatte die Arbeit der Propagierung des Buddhismus für 45 Jahre getan. Seine Lehren haben der Menschheit als Ganzes Nutzen gebracht. Während Seines Aufenthaltes im Pavala Cetiya, am 15. Tag des 3. zunehmenden Mondes, kündigte Lord Buddha an: „Heute in drei Monaten werde ich das vollkommene Nirwana erreichen.“

Während dieser letzten drei Monate traf Lord Buddha Vorbereitungen für Sein Ableben. Er kümmerte sich um alles, um den Buddhismus fest zu etablieren und Gewinn bringend für die Menschheit zu sein.

UNSER LORD BUDDHA ERFÜLLTE SEINE ARBEIT ALS HÖCHSTER LEHRER BIS ZU SEINEN LETZTEN STUNDEN

Lord Buddha war der überaus höchste Lehrer bis zu seinen letzen Stunden, bevor Er das vollkommene Nirwana erreichte. Er wollte wissen, ob es noch jemanden gab, der irgendetwas über den Dhamma und die Disziplin nicht verstanden hatte. Phra Ananda antwortete: „ Es ist wahrhaftig erstaunlich, dass kein einziger buddhistischer Mönch eine Frage über den Triple Gem und die disziplinären Regeln hat“.

 

LORD BUDDHA ERREICHTE DAS VOLLKOMMENE NIRWANA

Nachdem Lord Buddha Seinen letzen Ratschlag gab, erreichte Er im Morgengrauen des 6. zunehmenden Mondes, im Alter von 80 Jahren das vollkommene Nirwana. Lord Buddha erreichte das Nirwana auf ehrwürdigste Weise durch Seine meditativen Errungenschaften. Der vollständige, heilige Prozess wurde von Phra Anuruddha beobachtet, welcher ausgezeichnete Fähigkeiten des Celestial-Eye hatte.

Am 8. Tag des 6. zunehmenden Mondes, sieben Tage nachdem Lord Buddha das Nirwana erreicht hatte, wurde Sein Körper kremiert. Diesen Tag nennt man den „ Attha Puja Day “.

VERTEILUNG DER HEILIGEN RELIQUIEN

Lord Buddha, der höchste Lehrer der Welt, wird hoch verehrt von Menschen, Himmlischen und Brahma-Wesen zugleich. Nachdem Lord Buddha vollkommenes Nirwana erreicht hatte, kamen Könige von verschiedenen Königreichen um Teile der heiligen Reliquien zu erbitten. Diese wurden in Stupas aufbewahrt, wo sie verehrt werden konnten. König Sakkha des Reichs Tavatimsa kam ebenfalls, um heilige Reliquien zu erhalten und bewahrte sie im Innern des Mahaculamani Cetiyas im Reich Tavatimsa auf, wo diese von Himmlischen Wesen verehrt werden können.

 

VISAKHA PUJA WURDE ALS BEDEUTENDER TAG FÜR DIE WELT ANERKANNT

Lord Buddha war der höchste Lehrer der Welt. Er erfüllte Seine Arbeit bis zu den allerletzten Stunden Seines Lebens. Er führte eine hohe Anzahl von Menschen und himmlischen Wesen in das Himmelsreich und ins Nirwana. Sein Leben war schön, tadellos und kristallklar von Seiner Geburt an, Selbsterleuchtung bis zu Seinem Erreichen des vollkommenen Nirwanas. Lord Buddha ist wahrhaftig eine übernatürliche Person: Seine Geburt, Seine Selbsterleuchtung und die Erreichung des vollkommenen Nirwanas fanden am selben Tag statt, am 15. Tag des 6. zunehmenden Mondes(Vollmond). Aus diesem Grund bezeichnete sogar die UN „Visakha Puja“ als ein Tag mit grosser Bedeutung und Wichtigkeit für die Welt.

© Elsbeth Maurer, 2008. All rights reserved.
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